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Radfahren entgegen Einbahnstraßen

 

Einbahnstr Fahrrad

Einbahnstraßen dienen innerorts oft der Lenkung und Regelung des Kfz-Verkehrs. Durch die Einbahnführung wird der Kfz-Durchgangsverkehr minimiert und Wohnquartiere damit weniger belastet. Für den Radverkehr hingegen soll das Straßennetz durchlässig sein.

Die Verwaltung hat seit 1998 ca. 80 Einbahnstraßen (auch Teilstücke von Straßen in Einbahnrichtung) untersucht. Um Radfahrer in Erschließungsstraßen gegen die Einbahnrichtung zu führen, stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung. Die Entscheidung über die jeweils zweckmäßige Maßnahme ist abhängig von den verkehrlichen und straßenräumlichen Randbedingungen wie z.B. Straßenbreite, zulässige Höchstgeschwindigkeit, Verkehrsaufkommen, Sichtbeziehung etc.

Folgende Maßnahmen wurden dabei umgesetzt:

  • Auflösen der Einbahnstraße (z.B. Erlichstraße (Teilstück), Gasfabrikstraße, Jägerstraße, Hopfferstraße)
  • Unechte Einbahnstraße (z.B. Elisabethenstraße, Küchelstraße, Weidendamm)
  • Abmarkierter Radfahrstreifen (Holzmarkt)
  • Verkehrsberuhigter Bereich (z.B. Flößergasse, Fischerei)
  • Fahrradstraße (Kleberstraße)
  • Rad entgegen Einbahnstraße (z.B. Luisenstraße, Josephstraße, Gönnerstraße, Spiegelgraben, Obere Sandstraße)
  • Keine Änderung:
    In vielen Straßen konnte bisher aufgrund der Verkehrsbelastung oder der vorhandenen Straßenbreite noch keine Lösung gefunden werden (z.B. Heinrichsdamm, Franz-Ludwig-Straße, Kunigundendamm Schiffbauplatz, etc.)

 

Einbahnschild Fahrrad

Durch die Öffnung von Einbahnstraßen kann die Attraktivität des Radverkehrs vergleichsweise kostengünstig und schnell verbessert werden, ohne dass damit negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit verbunden sind. Deshalb versucht die Verwaltung auch für die restlichen Einbahnstraßen sinnvolle Lösungen für den Radverkehr zu erarbeiten.

Die Verkehrssicherheit für die Radler steht dabei immer im Vordergrund, deshalb ist es auch so wichtig, die Beschilderung zu beachten.

Erlaubt ist das Radfahren entgegen der Einbahnstraße nur, wenn es auch entsprechend beschildert ist!

Derzeit sind 20 Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet:

  • Schönleinsplatz vor Sparkasse Bamberg
  • Luisenstraße
  • Gabelsberger Straße (Teilstück)
  • Josephstraße
  • Bughofer Straße
  • Stangsstraße
  • Obere Schildstraße
  • Dientzenhofer Straße
  • Jacobus-von-Hauck-Platz
  • Sutte
  • Hohe-Kreuz-Straße
  • Staffelbergweg
  • Gönnerstraße
  • Zum Eichelberg
  • Martin-Luther-Straße
  • Obere Sandstraße
  • Spiegelgraben
  • Lugbank (Teilstück)
  • Heinrichsdamm (Teilstück Kettenbrücke – Heinrichstraße)
  • Fleischstraße (Teilstück Heumarkt – Maxplatz)
Unechte Einbahnstraßen

In unechten Einbahnstraßen ist der Kfz-Verkehr in beiden Richtungen zugelassen, und nur am Ende der Straße wird das Einfahren von Kfz mit Zeichen 267 StVO untersagt und gleichzeitig mit Zusatzschild Radfahrern die Einfahrt erlaubt, z.B. Vorderer Graben, Elisabethenstraße, Am Hahnenweg (Teilstück), Viktor-von-Scheffel-Straße (Teilstück), Fischergasse.

 

Weitere Informationen:

 

Frau Dagmar Spangenberg
Stadtplanungsamt
Verkehrsplanung
Untere Sandstraße 34
96049 Bamberg

Telefon : 0951 / 87-1625
Fax : 0951 / 87-8881966
Kontaktformular
Raum : 104

 

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