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Die Geschichte der Klosteranlage

Detail aus dem "Apostelabschied" von Wolfgang Katzheimer d.Ä.,1483

1015

Gründung des Benediktinerklosters durch Bischof Eberhard I.
(1007–1040 erster Bischof von Bamberg) im Beisein Kaiser Heinrichs II (1014-1024 römisch-deutscher Kaiser) 

 

1021

Prunkvolle Einweihung der Kirche 

1112

Bischof Otto I. (1102-1139 achter Bischof von Bamberg) und Abt Wolfram (1112-1123) reformieren das Kloster. Es gelangt zu Wohlstand und beherbergt 70 Mönche. Das Kloster entwickelt sich zu einer berühmten Schreibschule

1117

Von einem Erdbeben wird die Kirche stark beschädigt und muss abgerissen werden

1121

Bischof Otto lässt daraufhin ein neues romanisches Gotteshaus errichten, Weihe des Neubaus von St. Michael

1139

Nach seinem Tod wird Bischof Otto nicht wie üblich im Dom sondern auf eigenen Wunsch im Chor von St. Michael begraben

1189

Bischof Otto wird heilig gesprochen, sein Grabmahl in der Kirche zu einer Pilgerstätte

1610

Das Kirchendach St. Michaels brennt durch das Versehen eines Dachdeckers vollständig ab

1617

Neuweihung der Kirche nach aufwändigen Reparaturarbeiten und dem Neubau von Langhaus und Türmen. Die auf dem Langhausgewölbe entstandene riesige Fläche wird im selben Jahr von vier Künstlern mit 578 exakten Abbildungen von unterschiedlichsten Pflanzen bemalt. Dieser ewig blühende Garten trägt dem Deckengemälde die Bezeichnung „Himmelsgarten“ ein 

ab 1696

Beginn der Barockisierung der Kirche unter Abt Christoph Ernst von Guttenberg (1690-1725). Leonhard Dientzenhofer gestaltet die zweigeschossige barocke Außenfassade, Johann Dientzenhofer die vorgelagerte Terrasse

St. Michael - Fotografie von Josef Samhaber, 1887

1802

Auflösung des Klosters nach der Säkularisation

1803

Übergang der Klosteranlage in das Eigentum der die Bürgerspitalstiftung Bamberg und Umwandlung zum „Altenheim Bürgerspital“ Das Seniorenzentrum wird bis zum heutigen Tag betrieben

2013

Bezug des ehem. Wirtschaftshofes durch Ämter der Stadtverwaltung

2015

1000-jähriges Jubiläum der Klosteranlage St. Michael

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