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An der Mußstraße

Der gesamte Bereich zwischen Mußstraße und linkem Regnitzarm war seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch eine frühindustrielle Entwicklung geprägt. Unter Nutzung der Wasserkraft hat sich zunächst eine Textilfabrik angesiedelt. Es folgten weitere Gewerbebetriebe.

Seit Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts hat die Stadt Bamberg damit begonnen, unter Einsatz erheblicher staatlicher und eigener Mittel die vorhandenen Betriebe umzusiedeln und die verbliebenen Baulichkeiten abzubrechen. Auf dem freigewordenen Gelände entstand stattdessen die Konzert- und Kongresshalle, was eine enorme Aufwertung dieses Flußufers mit sich gebracht hat.

Anschließend erfolgte der Umbau zu einen Kongresszentrum, welches auf über 6.000m² Raum für Kongresse und Veranstaltungen bietet. Eine Tiefgarage mit einem darüber liegenden Stadtpark prägt das Ensemble und setzt das einzige verbliebene ehemalige Fabrikbaus in Wert, welches heute ebenfalls zu Tagungs- und Ausstellungszwecken genutzt wird. Tiefgarage, Konzert- und Kongresshalle und Ziegelbau sind schon jetzt durch einen - teilweise unterirdischen - Verbindungsgang miteinander verknüpft. Der Ziegelbau mit seinen umfassenden Angebot an Kongressmöglichkeiten sowie das neue Kongresshotel mit 171 Betten sind im Sommer 2004 fertiggestellt worden.

Das Sanierungsgebiet wurde 2008 aufgehoben.