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Wasser 2025: „Michelsberger Straße / Michelsberg"

 2. Teilabschnitt zur Infrastrukturmaßnahme zwischen Torschuster und Ottobrunnen

Zwischen Torschuster und Maienbrunnen entsteht in den Jahren 2022 bis 2025 am Michelsberg der nächste zentrale Baustein des Projekts Wasser 2025 der Stadtwerke Bamberg. Nach dem erfolgreichen Abschluss im Bereich Sutte/Matern (2018 bis 2020) werden auch hier neue Trinkwasserhauptleitungen errichtet. Damit verbunden ist eine umfassende Erneuerung der Straßen- und Wege-Oberflächen und des Straßengrüns.

Auch in den Straßen Michelsberg und Michelsberger Straße gilt, wie zuvor schon in der Sutte und der Matern, dass diese Straßen so eng und so voller Leitungstrassen sind, dass die Trinkwasserhauptleitung nicht ohne weiteres zusätzlich in den Straßenkörper eingebaut werden kann. Vielmehr ist beispielsweise der Abwasserkanal in diesem Bereich 95 Jahre alt und muss daher zuerst der Abwasserkanal erneuert werden. Danach werden zusätzlich alle Spartenleitungen, also Strom, Gas, Wasser und Glasfaser, komplett neu im Straßenraum verlegt werden.

Daraus ergibt sich, wie bereits in der Sutte, ein umfassendes Gesamtprojekt. In den Jahren 2022 und 2023 sollen zunächst die Kanal- und Leitungsbauarbeiten ausgeführt werden. 2024 und 2025 folgen dann die Kabel- und Straßenbauarbeiten. Als Leitgedanken der zukünftigen Oberflächengestaltung sind insbesondere folgende Aspekte wesentlich: Verbesserung der Funktionsfähigkeit im Sinne der Barrierefreiheit, sichere barrierefrei Querungshilfen, barrierefreie Bushaltstelle, Verbesserung der Fahrgeometrie und Beibehaltung des Anwohnerparkens.

Eine neue Gestaltung erhält auch der Böschungsbereich zwischen Straßenverlauf und dem erhöht liegenden Fußgängerweg. Dabei bietet sich auch die Chance eine „klimafestere“ Baumbepflanzung vorzunehmen. Von den jetzigen 20 Kastanienbäumen seien bereits 9 stark und 11 schwach geschädigt und haben an diesem Standort keine Zukunft mehr. Dabei werden attraktive Baumarten gewählt, die zudem als sogenannten „Klimabäume“ besser mit den Bedingungen des Klimawandels zurechtkommen.

Geplanter Baubeginn ist Mitte März 2022, beginnend an der Einmündung Aufseßstraße in Richtung St. Michael.

Hintergrund

Die Stadtwerke Bamberg Energie- und Wasserversorgungs GmbH planen das bestehende Wasserleitungsnetz im Bereich Sutte, Maternstraße, Michelsberger Straße und Michelsberg zu erweitern. Zur hydraulischen Einbindung des neuen Hochbehälters West unterhalb der Altenburg in das bestehende Trinkwassernetz ist im Rahmen des Gesamtprojektes "Wasser 2025" unter anderem die Verlegung einer neuen Wasserhauptleitung von der Sutte bis zum Eingang Michelsberg an der St.-Getreu-Straße geplant, um die nördlichen Stadtteile besser zu versorgen. Die Baumaßnahme dieser Leitung ist als Fortführung der Neuverlegungen in der Altenburger Straße und "Sutte – Am Knöcklein" zu sehen. Zusätzlich dient diese Hauptleitung in der Dimension DN 300 (Innendurchmesser 30 cm) der Vorsorge für den Brandschutz, der Netzredundanz und der direkten Wasserzuführung zum neuen Pumpwerk in der Wildensorger Straße, welches im Zusammenhang mit dem stillgelegten Hochbehälter Jakobsberg benötigt wird.

In der Sitzung des Bau- und Werksenates vom 11.11.2015 wurde das Gesamtvorhaben umfassend vorgestellt. Entsprechend des Beschlusses des Bau- und Werksenates wurde die Maßnahme in enger Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und dem Entsorgungs- und Baubetrieb weiter vorbereitet. Insbesondere wurde ein VOF-Verfahren für die Vergabe der Ingenieurleistungen begonnen. Parallel hierzu wurde in Zusammenarbeit mit dem Projektmanagement Reichel eine Machbarkeitsstudie für die anspruchsvolle Baulogistik erstellt.

Das Projekt wird aus organisatorischen Gründen in zwei Einzelprojekte "Sutte" und "Michelsberg" aufgeteilt:

  • Sutte zwischen Altenburger Straße und Torschuster inkl. Teile der Maternstraße
  • Michelsberger Straße, Michelsberg bis Maienbrunnen