Seiteninhalt

Corona-Virus: Regelungen und Hilfen für Bamberger Unternehmen

Aktuelle Regelungen für die Wirtschaft

Die geltende 13. Bayerische Infektionsschutzverordnung wurde bis 25. August verlängert.
Die wichtigesten Inhalte für Unternehmen sehen Sie untenstehend:

Verordnung: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-384
Begründung: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-385




§ 14 Für Betriebe des Groß- und Einzelhandels sowie Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr gilt:

  • Mindestabstand 1,50 Meter zwischen Kunden.
  • Max. 1 Kunde je 10qm, ab 801qm 1 Kunde je 20qm.
  • Keine Tests mehr erforderlich.
  • Keine Kontaktdatenerfassung mehr erforderlich.
  • FFP2-Maskenpflicht für Kunden sowie Maskenpflicht für Personal in Verkaufsräumen, auf Verkaufsgelände, Eingangs- und Warteflächen, Parkplatz.
  • Maskenpflicht für Personal entfällt in Kassen- und Thekenbereichen, wenn Schutzwände.
  • Schutz- und Hygienekonzept ist auszuarbeiten, in Einkaufszentren sind dabei die gesamten Kundenströme zu beachten.

Dienstleistungen mit unabdingbarer Körpernähe zu Kunden:

  • FFP2-Maskenpflicht für Kunden entfällt, wenn die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.
  • Das Personal muss eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
  • Erhebung der Kontaktdaten nach § 5.

Arzt-, Zahnarztpraxen und sonstige Praxen:

  • FFP2-Maskenpflicht für die Patient:innen entfällt, wenn die Art der Leistung sie nicht zulässt.
  • Das Tragen einer medizinischen Maske für das Personal bleibt bestehen.

(Wochen) Märkte ohne Volksfestcharakter und ohne große Besucherströme

§ 15 Gastronomie

  • Innengastronomie ist wieder zulässig.
  • Gastronomische Angebote von 5:00 bis 24:00 Uhr zulässig, ab 1. Juli bis 1:00 Uhr.
  • FFP2-Maskenpflicht für Gäste, solange sie nicht am Tisch sitzen.
  • Maskenpflicht für Personal mit direktem Kontakt zu Gästen.
  • Erfassung der Kontaktdaten nach § 5., neu auch die Postadresse muss erfasst werden.
  • In Regionen mit 7-Tages-Inzidenz zwischen 50 und 100 besteht für Gäste aus verschiedenen Haushalten Testpflicht (§ 4).
  • Seit 27.7.2021 dürfen auch die Innenräume reiner Schankwirtschaften wieder geöffnet werden. Es darf nun an Tischen (aber nicht an der Theke oder am Tresen) in Innenräumen bedient werden.
  • Rahmenkonzept Gastronomie: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-415/

§ 16 Beherbergung

  • Jeder Übernachtungsgast hat bei der Ankunft einen negativen Testnachweis unter Maßgabe von § 4 vorzulegen.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: alle 48 Stunden weiterer Testnachweis nach § 4.
  • Unterbringung in einem Zimmer bzw. Wohneinheit nach Maßgabe von § 6.
  • Mindestabstand 1,50 Meter zwischen Gästen und Personal.
  • Maskenpflicht, entfällt in Wohneinheit und im angeschlossenen Restaurant am Tisch.
  • Erfassung der Kontaktdaten (§ 5).
  • Rahmenkonzept Beherbergung: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-409/

§ 17 Tagungen und Kongresse, Messen und Ausstellungen

§ 22 Außerschulische Bildung

  • Angebote der Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist  und die Teilnehmenden zwei Mal wöchentlich einen Testnachweis (§ 4) erbringen.
  • Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen.
  • Präsenzunterricht an Hundeschulen ist zulässig, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 165 nicht überschritten wird.
  • Instrumental- und Gesangsunterricht darf in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden, wenn
    • ein Mindestabstand von 1,5 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden; bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ist in Sing- bzw. Blasrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m einzuhalten.
    • für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske, für Schüler:innen gilt FFP2-Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.
  • Schutz- und Hygienekonzept erforderlich.

§ 25 Kultur

  • In Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten sind kulturelle Veranstaltungen zulässig.
  • Maximale Besucherzahl in Gebäuden wird vorgegeben durch den Mindestabstand von 1,50 Metern nach Anzahl der Plätze (einschließlich vollständig geimpfter und genesener Personen).
  • Unter freiem Himmel max. 500 Personen (einschließlich vollständig geimpfter und genesener Personen) mit festen Sitzplätzen.
  • Mindestabstand im gesamten Veranstaltungsbereich: 1,50 Meter.
  • Erfassung der Kontaktdaten nach § 5.
  • Rahmenkonzept kulturelle Veranstaltungen: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-534/ (gültig seit 31.7.2021)
  • Rahmenkonzept Kinos: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-402/

§ 12 Sport

  • Inzidenz unter 50:
    • Sportbetrieb ohne Personenbegrenzung.
    • Zuschauer: Unter freiem Himmel bis zu 500 Zuschauer mit festen Sitzplätzen. In Hallen max. Anzahl entsprechend Mindestabstand von 1,50 Metern (jew. einschließlich vollständig geimpfter und genesener Personen).
  • Inzidenz 50 bis 100:
    • Mit Testnachweis (§ 4) Sportbetrieb ohne Personenbegrenzung.
    • Ohne Testnachweis kontaktfreier Sport bis zu 10 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren unter freiem Himmel.
    • Zuschauer: zzgl. Testnachweis (§ 4).

Sportplätze, Tanzschulen: Fitnessstudios und andere Sportstätten: max. Personenzahl vgl. Rahmenkonzept (s.u.)

  • Anzahl der Personen richtet sich nach dem Rahmenkonzept. Sporttreibende brauchen keine Maske.
  • Nicht sportreibende Besucher: FFP2-Maske.
  • Personal: medizinische Gesichtsmaske.
  • Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes (entfällt bei Sportbetrieb in Freiluftsportanlagen, wenn keine Zuschauer).
  • Rahmenkonzept Sport: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-439/

§ 13 Freizeiteinrichtungen

Für Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sowie touristische Bahn- und Reisebusverkehre gilt:

  • Mindestabstand 1,50 Meter.
  • In geschlossenen Räumen, Kabinen usw. FFP2-Maskenpflicht für Besucher, Maskenpflicht für Kontroll- und Servicepersonal mit Kontakt zu Gästen.
  • Rahmenkonzept touristische Dienstleister: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-409/

Für Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen:

Ab dem 1. Juli bis zum 10. September gilt eine geänderte SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Wichtigste Änderung sind:

  • Testpflicht: Betriebe, Einrichtungen und Verwaltungen haben die Pflicht, allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal in der Woche Corona-Test (PCR-Test oder professionell/selbst angewendete Antigen-Schnelltests) anzubieten.
  • Homeoffice: Die "Homeoffice-Pflicht" läuft zum 30.06.2021 aus. Allerdings können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihren Beschäftigten freiwillig das Arbeiten im Home-Office ermöglichen.
  • Medizinische Masken: Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wo andere Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz gewähren. Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.

Die aktuellen Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg finden Sie hier:
Inzidenzwert - Impfungen - Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)

Hilfen für Bamberger Unternehmen

Hier finden Sie eine Übersicht über die Hilfsprogramme.

"Überbrückungshilfe"

Überbrückungshilfe III

Der Förderzeitraum umfasst November 2020 bis Juni 2021. Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen, daher sind Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt.

Die Antragsstellung ist ab sofort unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de möglich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahresmonat können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.
  • Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
  • Soloselbstständige sollen eine einmalige „Neustarthilfe“ als Betriebskostenpauschale in Höhe
    vom max. 7.500 Euro (bisher 5.000 Euro) unter verbesserten Anspruchsvoraussetzungen erhalten.
  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen:

    • Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt;
    • Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

Weitere Informationen unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird einmalig ausgezahlt.

Die soloselbständige Person darf die als Vorschuss gewährte Neustarthilfe in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen hat. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist die Neustarthilfe (anteilig) bis zum 30. Juni 2022 zurückzuzahlen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Ein Vorab-Check auf die Möglichkeiten einer Bewilligung ist bei der IHK möglich.

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfe ergänzt die bestehenden Corona-Hilfsprogramme des Bundes und der Länder und soll diejenigen Unternehmen und Selbstständigen unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind aber grundsätzlich förderwürdige Fixkosten aufweisen und deren wirtschaftliche Not eindeutig durch die Corona-Pandemie bedingt wurde.

Antragsberechtigt sind Unternehmen (inklusive gemeinnütziger Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine) und Selbständige, die Corona-bedingt eine erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Öffentliche Unternehmen sind nicht antragsberechtigt. Die Härtefallhilfe ist subsidiär zu den bestehenden Hilfsangeboten von Bund, Ländern und Kommunen. Sie kann nur dann gewährt werden, wenn andere Hilfsangebote nicht greifen.

Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der Überbrückungshilfe III (Erstattung von Fixkosten). Die Antragstellung erfolgt wie bei der Überbrückungshilfe durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, vereidigter Buchprüfer). Anträge können derzeit noch nicht gestellt werden.

Eine Antragsstellung ist aktuell noch nicht möglich. Alle Informationen zu den Hilfen unter: https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe/haertefallhilfe

Bamberger Rettungsschirm ausgeschöpft

Hilfe für Bamberger Unternehmer und Angehörige Freier Berufe:

Im Rahmen des " Bamberger Rettungsschirm" wurden zinslose Darlehen bis zu 20.000€ an kleinere Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige, gewährt. Das verfügbare Gesamtvolumen belief sich auf 1,5 Mio. Euro. Der Bamberger Rettungsschirm ist ausgeschöpft. Von 144 eingegangenen Anträgen konnten 119 bewilligt werden.

Im Bamberger Rettungsschirm des Landkreises Bamberg stehen noch Mittel zur Verfügung. Unternehmen aus dem Landkreis können sich weiterhin an die Wirtschaftsförderung des Landkreises wenden.

Kontakt

Wirtschaftsförderung
Landkreis Bamberg
Ludwigstraße 23
96052 Bamberg

Telefon: 0951 85-207
Fax: 0951 85-8207
E-Mail: Kontaktformular

BayernFonds für mittlere Unternehmen

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Gesetz über einen „Bayern Fonds“ erlassen und eine „Bayerische Finanzagentur“ für dessen Verwaltung gegründet, um besonders den bayerischen Mittelstand und Start-ups bei der Überwindung der Covid-19-Pandemie zu unterstützen.

Der Fonds richtet sich an Unternehmen, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische und wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, die kritischen Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte.

Antragsberichtigte Unternehmen:

  • Sitz und Tätigkeitsschwerpunkt in Bayern
  • Mehr als 10 Mio. Euro Bilanzsumme
  • Mehr als 10 Mio. Euro Umsatzerlöse
  • Mindestens 50 Arbeitnehmende
  • Sie dürfen nicht zum 31.12.2019 unter die EU-Definition eines „Unternehmens in Schwierigkeiten“ fallen
  • Andere Finanzierungsmöglichkeiten sind ausgeschlossen

Antragsberechtigte Start-ups:

  • Wenn das Start-up seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit einem Unternehmenswert von mindestens 5 Millionen Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet wurde.

Stabilisierungsleistungen des BayernFonds:

  • Übernahme von befristete Garantien bis zu 26 Mio. Euro
  • Rekapitalisierungsmaßnahmen bis zu 20 Mio. Euro

Antrag:
Der Antrag muss schriftlich mit einem Antragsformular beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eingereicht werden. Die Entscheidung fällen das Bayerische Wirtschafts-, das Bayerische Finanzministerium sowie die Kontrollkommission. Das Antragsformular finden Sie hier: www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Weitere Infos unter: Finanzagentur Bayern oder www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Betriebe, die ihre Ausbildungsplätze erhalten oder ausbauen und erheblich von der Corona-Krise betroffen sind, können im Rahmen des Programmes "Ausbildungsplätze sichern" verschiedene Förderungen nutzen. Die Obergrenze der Beschäftigtenzahlen liegt nun bei 499 Mitarbeitern im Unternehmen.

Folgende Förderungen können beantragt werden:

  • Ausbildungsprämie: Bei Erhalt des Ausbildungsniveaus.
  • Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsplätze.
  • Übernahmeprämie: Übernahme von Auszubildenden von Unternehmen, die infolge der Corona-Krise insolvent sind, können einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 6.000  € erhalten. Die Übernahme des Azubis erfolgt zwischen dem 1.8.2020 und 31.12.2021.
  • Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit: Wenn ihr Betrieb in Kurzarbeit ist und die Ausbildung der Azubis dennoch weiterläuft, können Sie einen Zuschuss von 75% zur Ausbildungsvergütung erhalten. Auch die Lohnkosten der Ausbilder kann bezuschusst werden.
  • Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen: Einmalig 1.000 Euro Zuschuss pro Auszubildenden für Betriebe mit max. 4 Beschäftigten. Die Geschäftstätigkeit musste Corona-bedingt stark eingeschränkt oder eingestellt werden, die Ausbildung wurde dennoch seit November 2020 an mind. 30 Arbeitstagen fortgesetzt.

Unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern finden Sie alle Informationen zur Förderung und die entsprechenden Antragsformulare.

Die Formulare senden Sie bitte an die örtlich zuständige Arbeitsagentur (Bamberg@arbeitsagentur.de).

Hilfen für Freiberufliche ohne Betriebsstätte und freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe

Freiberufler und soloselbständige Künstler können weiterhin das  Sozialschutz-Paket über die Jobcenter beantragen. Es umfasst die Leistungen der Grundsicherung sowie die komplette Erstattung der Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten) für mindestens 6 Monate. Es gelten dafür deutlich vereinfachte Regelungen im Vergleich zur regulären Grundsicherung, z.B. eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen.

Weitere Infos erhalten Sie hier:


Soloselbstständigenprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe

Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag: 1. Oktober 2020), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben. Eine Beantragung ist seit dem 18. Dezember bis zum

Als Finanzhilfen werden ein fiktiver Unternehmerlohn in Höhe des Umsatzrückgangs im Antragszeitraum, höchstens jedoch 1.180 Euro pro Antragsmonat, sowie ggf. der Ersatz der nachgewiesenen Kosten für die Mithilfe eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, vereidigten Buchprüfers oder Rechtsanwalts im Rahmen der Antragstellung gewährt.

Weitere Informationen auf dem Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Die Antragsstellung ist über bayern innovativ möglich.


Besondere LfA-Kredite

Die LfA Förderbank Bayern hat im Auftrag der Staatsregierung zielgerichtete und deutliche Produktverbesserungen sowie Verfahrensvereinfachungen bei Krediten und Risikoentlastungen eingeführt, die über die Hausbanken ausgereicht werden:

  • Der Corona-Schutzschirmkredit steht für die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln zur Verfügung. Mit einer obligatorischen Haftungsfreistellung von 90 % wird er für kleine und größere Mittelständler sowie Freiberufler ausgereicht, die in Folge der Corona-Krise in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Der Kredit ermöglicht eine äußerst zinsgünstige Finanzierung von bis zu 100 % des Vorhabens mit flexiblen Laufzeiten bis 6 Jahre und Tilgungsfreijahren.
  • Der Universalkredit steht zur Finanzierung von Investitionen, Warenlagern und Betriebsmitteln sowie für langfristige Konsolidierungen und Umschuldungen zur Verfügung. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde der Haftungsfreistellungssatz von 60 % auf 80 % angehoben.
  • Der Akutkredit kommt vorwiegend mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für Konsolidierungen und Umschuldungen zugute. Infolge der Corona-Pandemie wird unabhängig von der Höhe des beantragten Akutkredits auf die Erstellung eines Konsolidierungskonzeptes verzichtet, sofern die Hausbank bestätigt, dass akute Liquiditätsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Auswirkungen vorliegen und sie die Konsolidierungsmaßnahmen mitträgt.
  • Der LfA-Schnellkredit mit einer Haftungsfreistellung von 100 % für Kleinunternehmer bis 10 Mitarbeiter wird ab der kommenden Woche zur Verfügung stehen. Unternehmen bis 5 Mitarbeiter können dabei Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, bis 10 Mitarbeiter sind bis zu 100.000 Euro (jeweils abzüglich der Soforthilfe Corona) möglich. Es wird mit hohen Antragszahlen gerechnet. Die Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich.

Genauere Infos zu den einzelnen Programmen erhalten Sie auf der Homepage der LfA Förderbank Bayern, bei der Hotline der LfA unter Tel.: 089 / 2124-1000 und bei Ihrer Hausbank.

"Unternehmen für Unternehmen"

Personalvermittlung über die JOB-Hotline der Agentur für Arbeit
Aufgrund der „Corona-Krise“ haben Unternehmen in den systemrelevanten Bereichen des Einzelhandels, der Logistik/Spedition, der Landwirtschaft und des Gesundheitswesens zusätzlichen Arbeitskräftebedarf.

Ab sofort bietet ihnen der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Bamberg- Coburg die Möglichkeit, ihre Stellenangebote für Tätigkeiten in diesen Bereichen über die extra eingerichtete JOB-Hotline unter Telefon 0951/9128-555 oder per E-Mail: Bamberg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de zu melden. Dafür können Sie dieses Formular nutzen.

Die Liste mit des zusätzlichen Arbeitskräftebedarfs bei Arbeitgebern der systemrelevanten Bereiche ist nun auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg eingestellt.

Dies ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg sowie der Agentur für Arbeit.

Weitere Initiativen Bamberger Unternehmen (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

www.bamberghelfen.de
Die Bamberger Horando GmbH bietet eine Plattform für regionale Geschäfte an, über die Kund*innen Gutscheine kaufen können. Die Händler können durch die verkauften Gutscheine Umsätze generieren. Kund*innen können Gutscheine einlösen, sobald alles wieder geöffnet hat. "Bamberg Helfen" ist eine Non-Profit-Initiative der Horando Deutschland GmbH.

www.liefert.jetzt
Die Bamberger Online-Marketing Agentur jacor digital hat eine Web-Plattform entwickelt, die Konsumenten und Lieferanten von Waren und Dienstleistungen zusammenbringt. Die Plattform soll es erleichtern, so viele Güter wie möglich lokal zu bestellen. Die Kosten für Hosting und Domain, sowie die komplette Arbeitszeit werden momentan von jacor digital übernommen.

https://gemeinsambamberg.de/
Das Bamberger Softwareunternehmen Lion5 bietet eine Online-Plattform für regionale Unternehmen an. Diese können sich hier registrieren, damit Kund*innen Gutscheine kaufen können und so ihre Lieblingsgeschäfte unterstützen. Lion5 hat durch diesen Gutscheinservice keinerlei Einnahmen und bietet diesen kostenfrei an. Hashtags #stopcrisis

www.emergency-kit.bytabo.de
Das Digitalunternehmen bytabo® aus Bamberg hat ein kostenloses Emergency-Kit für Unternehmen zusammengestellt. Darin enthalten sind u.a. Tipps, mit welchen Tools das Arbeiten von Zuhause gelingt oder Ideen, wie Teamarbeit auch räumlich getrennt weiterhin gut funktionieren kann.

Die Bamberger Unternehmensberatung atrain GmbH, die Unternehmen in der Führungskräfteentwicklung unterstützt, stellt nun ihre Leistungen kostenlos für lokale Unternehmen zur Verfügung. Den Auftakt bildet ein Webinar zu „Führen in der Krise“, das am 7. April um 16:00 und 16. April um 18:00 jeweils für 90 Min. angeboten wird. Interessierte können sich an leading-through-crisis@atrain.com wenden und den Wunschtermin angeben.

www.lokalengel.de
Stadtmarketing Bamberg hat gemeinsam mit den Landkreis Bamberg, der Stadt Bamberg, der Werbeagentur KYL und das WOBLA eine Online-Plattform erstellt, bei der Gastronomiebetriebe ihr Abhol- und Lieferangebot während des Teil-Lockdowns kostenlos eingeben können und so dabei helfen diese schwierige Zeit zu überstehen.

https://www.akademie-franken.de/Webinar-Fuehrungskraefte-Fachkraefte-Auszubildende
Die Unternehmerakademie Franken bietet Online-Termine an, zu denen ein kostenloses Unternehmer-Coaching durchgeführt wird. An jedem Coaching können maximal vier Personen teilnehmen.

info@stadtmarketing-bamberg.de
Viele Selbständige, Freiberufler und Unternehmer erleben starke berufliche, teilweise sogar existenzbedrohliche Einschnitte. Doch viele Geschäftsleute, Selbständige und Freiberufler wollen dagegenhalten - mit neuen Ideen, Initiativen und Angeboten. Das Stadtmarketing Bamberg kommuniziert diese Ideen, Leistungen und Angebote über seine Netzwerke. Informationen zu Initiativen können per Mail an das Stadtmarketing Bamberg geschickt werden.

Allgemeine Informationen

Finanzielle Unterstützung, Hilfen und Kreditprogramme:

Andere Infos:

Online-Seminare:

  • Das Bayerische Wirtschaftsministerium bietet kostenlose Online-Veranstaltungen und Online-Coachings für Einzelhändler an, die über die Handelsspezialisten ibi research an der Uni Regensburg und über die CIMA laufen. Weitere Infos unter www.soforthilfe-handel.bayern
  • Online-Seminare des Kompetenzzentrum Handels für Einzelhändler zu verschiedenen Themenschwerpunkte
  • Seminarreihe zum digitalen Arbeiten in Zeiten von Corona vom Zentrum Digitalisierung. Bayern
  • Zusatzangebot der Rid-Stiftung zu Themen wie Liquiditätsplanung oder Marketingideen zum Neustart

Umfrage: Stimmungsbild in der Corona-Krise

Seite: 1