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Corona-Virus: Regelungen und Hilfen für Bamberger Unternehmen

Aktuelle Regelungen für die Wirtschaft

Die 15.  Bayerische Infektionsschutzverordnung wird zum 4. Dezember folgendermaßen angepasst: 

  • Grundsätzlich gilt in fast allen Bereichen 2G,
    Die Kontrolle muss im Eingangsbereich erfolgen. Kund:innen müssen einen Impf- oder Genesenennachweis (bzw. ein Attest, dass sie aus med. Gründen nicht geimpft weden können) vorlegen, der mit einem Ausweisdokument abgeglichen werden muss. An der Eingangstüre muss ein entsprechender Aushang erfolgen.
  • Ab dem 8. Dezember gilt für alle Ladengeschäfte 2G,
    davon ausgenommen sind nur:
    Lebensmittelhandel (einschließlich Direktvermarktung), Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Schuhgeschäfte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkauf, Verkauf von Tabakwaren, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tier- und Futtermittelhandel, Bau- und Gartenmärkte (auch Weihnachtsbaumverkauf), Großhandel, Werkstätten und Handwerksbetriebe.
    In Mischbetrieben muss mindestens 90% der Waren zur Deckung des täglichen Bedarfs dienen, damit eine Ausnahme von der 2G-Regeln erfolgen kann. (Weiterführende Infos hierzu finden Sie in de FAQs des Bayer. Gesundheitsministeriums vom 6.12.21)
  • In der Gastronomie gilt auch für Angebote im Freien 2G - genauso wie für die Innenräume. Es gilt weiterhin eine Sperrstunde von 22 bis 5 Uhr.
  • Bis Ende Dezember haben Schüler:innen bis 17 Jahren, die regelmäßig in der Schule getestet werden, auch Zugang zu Orten, an denen 2G gilt.
  • Von 2G ausgenommen sind medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (z.B. Physiotherapie, Logopädie, u.ä.)
  • Alle Weihnachtsmärkte in Bayern wurden abgesagt.
  • Clubs, Bars, Discos, Schankwirtschaften und Bordelle müssen schließen.
  • Bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. Friseur, Nagelstudio) gilt auch 2G.
  • In Hochschulen und bei außerschulischen Bildungsangeboten (VHS, Musikschulen, Fahrschulen, etc.) gilt auch 2G.
  • In Bibliotheken und Archiven gilt auch 2G.
  • Bei Kultur- und Sportveranstaltungen, bei Messen, in Freizeiteinrichtungen (Indoorspielhallen, Thermen, Bädern, Ausflugsschiffen, bei Führungen u.ä.) gilt 2G+ für die Zuschauenden und Gäste, d.h. geimpft, genesen und zusätzlichen Schnelltest (kein Selbsttest) max. 24 Stunden alt. Zudem gilt eine Personenobergrenze in Innenräumen und auch im Freien von max. 25% Auslastung.
  • 2G+ gilt auch bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen in nicht privaten Räumen, z.B. bei Weihnachtsfeiern, sofern diese nicht in einem Gastronomiebetrieb stattfinden.
    Zudem gilt eine Personenobergrenze in Innenräumen und auch im Freien von max. 25% Auslastung.

Weitere Infos finden Sie in dem Bericht aus der Bayerischen Kabinettssitzung vom 3. Dezember.

Zudem gilt in Bamberg:

  • Verbot des Außer-Haus-Verkaufs von Alkohol in der Innenstadt an den Wochenenden (jeweils bereits ab 20 Uhr anstatt bisher ab 22 Uhr!)
  • Alkoholkonsumverbot auf öffentlichen Verkehrsflächen in der Innenstadt an den Wochenenden.

Steigt die Inzidenz auf über 1.000,

  • kommt es zu Schließungen von Gastronomie, Beherbergung, Sport, Kultur, körpernahen Dienstleistungen (ausgenommen Friseure).
  • erfolgt die Lehre an Hochschulen online.
  • bleibt der Handel offen, allerdings max. 1 Person pro 20qm.
  • bleiben medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen weiterhin ohne Zugangsbeschränkungen.

Seit dem 24. November gilt das neue bundesweite Infektionschutzgesetz das auch einige Neuerungen bezüglich des betrieblichen Infektionsschutzes beinhaltet. Es gilt befristet bis einschließlich 19. März 2022 gelten.

  • betriebliche 3G-Regelungen: Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätte eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen.
  • Arbeitgeber müssen kontrollieren, ob die Beschäftigten dieser Verpflichtung nachkommen und diese Kontrollen dokumentieren.
  • Homeoffice-Pflicht: Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Wie auch schon jetzt, gilt für den betrieblichen Infektionsschutz bis zum 19. März 2022 weiterhin: 

  • Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle in Präsenz Arbeitenden Antigen-Schnell- oder Selbsttests anzubieten. Ausnahmen für vollständig Geimpfte beziehungsweise von einer COVID-19 Erkrankung genesene Beschäftigte sind vorgesehen.
  • Die Arbeitgeber müssen auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung betriebliche Hygienekonzepte erstellen beziehungsweise vorhandene Konzepte anpassen und den Beschäftigten in geeigneter Weise zugänglich machen. Dazu wird zusätzlich auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger verwiesen.
  • Die Maskenpflicht bleibt überall dort bestehen, wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten. Näheres ergibt sich aus dem betrieblichen Hygienekonzept.
  • Betriebsbedingte Personenkontakte sind nach wie vor einzuschränken.
  • Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
  • Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.
  • Arbeitgeber müssen weiterhin Beiträge zur Erhöhung der Impfbereitschaft leisten, indem sie Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung außerbetrieblicher Impfangebote freistellen.

Für verbindliche und detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Kammer oder Ihren Berufsverband.


Die aktuellen Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg finden Sie hier:
Inzidenzwert - Impfungen - Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)

Hilfen für Bamberger Unternehmen

Hier finden Sie eine Übersicht über die Hilfsprogramme.

"Überbrückungshilfe"

Überbrückungshilfe IV

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Bedingungen zum Bezug der Überbrückungshilfe IV veröffentlicht. 

Weitere Einzelheiten:

  • Für Unternehmen wird das Instrument der Überbrückungshilfe III Plus wird ab dem 1.1.2022 als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt.  Mit der Verlängerung der Überbrückungshilfen wird neben dem Förderzeitraum analog auch die Antragsfrist bis Ende März 2022 verlängert. Schlussabrechnungen sollen bis 31. Dezember 2022 möglich sein.
  • Im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV wird der Zugang zum Eigenkapitalzuschuss für Aussteller auf Weihnachtsmärkten erleichtert - künftig müssen sie nur für einen Monat einen relevanten Umsatzrückgang nachweisen (statt wie bislang mindestens 3 Monate). Zudem sollen Vorbereitungskosten bei der Überbrückungshilfe berücksichtigt werden können.
  • Unternehmen müssen weiterhin einen Umsatzrückgang von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat 2019 nachweisen.
  • Der maximale Fördersatz der förderfähigen Fixkosten beträgt 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von über 70 Prozent.
  • Unternehmen, die pandemiebedingt besonders schwer von Schließungen betroffen sind, erhalten einen zusätzlichen modifizierten und verbesserten Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung. Wenn sie durchschnittlich im Dezember 2021 und Januar 2022 einen durch Corona bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent aufweisen, können sie in der Überbrückungshilfe IV einen Zuschlag von bis zu 30 Prozent auf die Fixkostenerstattung nach Nr. 1 bis 11 des bekannten Fixkostenkataloges erhalten.
  • Verlängert bis Ende März 2022 werden auch die Härtefallhilfen.
  • Die FAQs zur Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 sollen zeitnah veröffentlicht werden.
  • Auch Abschlagszahlungen sind weiterhin vorgesehen.

Weitere Informationen und Antragstellung unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Neustarthilfe

Ebenso wird die Neustarthilfe Plus für Selbständige für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Soloselbständige können hier weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Ein Vorab-Check auf die Möglichkeiten einer Bewilligung ist bei der IHK möglich.

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfe ergänzt die bestehenden Corona-Hilfsprogramme des Bundes und der Länder und soll diejenigen Unternehmen und Selbstständigen unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind aber grundsätzlich förderwürdige Fixkosten aufweisen und deren wirtschaftliche Not eindeutig durch die Corona-Pandemie bedingt wurde.

Antragsberechtigt sind Unternehmen (inklusive gemeinnütziger Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine) und Selbständige, die Corona-bedingt eine erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Öffentliche Unternehmen sind nicht antragsberechtigt. Die Härtefallhilfe ist subsidiär zu den bestehenden Hilfsangeboten von Bund, Ländern und Kommunen. Sie kann nur dann gewährt werden, wenn andere Hilfsangebote nicht greifen.

Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der Überbrückungshilfe III (Erstattung von Fixkosten). Die Antragstellung erfolgt wie bei der Überbrückungshilfe durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, vereidigter Buchprüfer). Anträge können derzeit noch nicht gestellt werden.

Eine Antragsstellung ist aktuell noch nicht möglich. Alle Informationen zu den Hilfen unter: https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe/haertefallhilfe

Bamberger Rettungsschirm ausgeschöpft

Hilfe für Bamberger Unternehmer und Angehörige Freier Berufe:

Im Rahmen des " Bamberger Rettungsschirm" wurden zinslose Darlehen bis zu 20.000€ an kleinere Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige, gewährt. Das verfügbare Gesamtvolumen belief sich auf 1,5 Mio. Euro. Der Bamberger Rettungsschirm ist ausgeschöpft. Von 144 eingegangenen Anträgen konnten 119 bewilligt werden.

Im Bamberger Rettungsschirm des Landkreises Bamberg stehen noch Mittel zur Verfügung. Unternehmen aus dem Landkreis können sich weiterhin an die Wirtschaftsförderung des Landkreises wenden.

Kontakt

Wirtschaftsförderung
Landkreis Bamberg
Ludwigstraße 23
96052 Bamberg

Telefon: 0951 85-207
Fax: 0951 85-8207
E-Mail: Kontaktformular

BayernFonds für mittlere Unternehmen

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Gesetz über einen „Bayern Fonds“ erlassen und eine „Bayerische Finanzagentur“ für dessen Verwaltung gegründet, um besonders den bayerischen Mittelstand und Start-ups bei der Überwindung der Covid-19-Pandemie zu unterstützen.

Der Fonds richtet sich an Unternehmen, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische und wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, die kritischen Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte.

Antragsberichtigte Unternehmen:

  • Sitz und Tätigkeitsschwerpunkt in Bayern
  • Mehr als 10 Mio. Euro Bilanzsumme
  • Mehr als 10 Mio. Euro Umsatzerlöse
  • Mindestens 50 Arbeitnehmende
  • Sie dürfen nicht zum 31.12.2019 unter die EU-Definition eines „Unternehmens in Schwierigkeiten“ fallen
  • Andere Finanzierungsmöglichkeiten sind ausgeschlossen

Antragsberechtigte Start-ups:

  • Wenn das Start-up seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit einem Unternehmenswert von mindestens 5 Millionen Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet wurde.

Stabilisierungsleistungen des BayernFonds:

  • Übernahme von befristete Garantien bis zu 26 Mio. Euro
  • Rekapitalisierungsmaßnahmen bis zu 20 Mio. Euro

Antrag:
Der Antrag muss schriftlich mit einem Antragsformular beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eingereicht werden. Die Entscheidung fällen das Bayerische Wirtschafts-, das Bayerische Finanzministerium sowie die Kontrollkommission. Das Antragsformular finden Sie hier: www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Weitere Infos unter: Finanzagentur Bayern oder www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Betriebe, die ihre Ausbildungsplätze erhalten oder ausbauen und erheblich von der Corona-Krise betroffen sind, können im Rahmen des Programmes "Ausbildungsplätze sichern" verschiedene Förderungen nutzen. Die Obergrenze der Beschäftigtenzahlen liegt nun bei 499 Mitarbeitern im Unternehmen.

Folgende Förderungen können beantragt werden:

  • Ausbildungsprämie: Bei Erhalt des Ausbildungsniveaus.
  • Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsplätze.
  • Übernahmeprämie: Übernahme von Auszubildenden von Unternehmen, die infolge der Corona-Krise insolvent sind, können einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 6.000  € erhalten. Die Übernahme des Azubis erfolgt zwischen dem 1.8.2020 und 31.12.2021.
  • Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit: Wenn ihr Betrieb in Kurzarbeit ist und die Ausbildung der Azubis dennoch weiterläuft, können Sie einen Zuschuss von 75% zur Ausbildungsvergütung erhalten. Auch die Lohnkosten der Ausbilder kann bezuschusst werden.
  • Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen: Einmalig 1.000 Euro Zuschuss pro Auszubildenden für Betriebe mit max. 4 Beschäftigten. Die Geschäftstätigkeit musste Corona-bedingt stark eingeschränkt oder eingestellt werden, die Ausbildung wurde dennoch seit November 2020 an mind. 30 Arbeitstagen fortgesetzt.

Unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern finden Sie alle Informationen zur Förderung und die entsprechenden Antragsformulare.

Die Formulare senden Sie bitte an die örtlich zuständige Arbeitsagentur (Bamberg@arbeitsagentur.de).

Hilfen für Freiberufliche ohne Betriebsstätte und freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe

Freiberufler und soloselbständige Künstler können weiterhin das  Sozialschutz-Paket über die Jobcenter beantragen. Es umfasst die Leistungen der Grundsicherung sowie die komplette Erstattung der Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten) für mindestens 6 Monate. Es gelten dafür deutlich vereinfachte Regelungen im Vergleich zur regulären Grundsicherung, z.B. eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen.

Weitere Infos erhalten Sie hier:


Soloselbstständigenprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe

Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag: 1. Oktober 2020), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben. Eine Beantragung ist seit dem 18. Dezember bis zum

Als Finanzhilfen werden ein fiktiver Unternehmerlohn in Höhe des Umsatzrückgangs im Antragszeitraum, höchstens jedoch 1.180 Euro pro Antragsmonat, sowie ggf. der Ersatz der nachgewiesenen Kosten für die Mithilfe eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, vereidigten Buchprüfers oder Rechtsanwalts im Rahmen der Antragstellung gewährt.

Weitere Informationen auf dem Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Die Antragsstellung ist über bayern innovativ möglich.


Besondere LfA-Kredite

Die LfA Förderbank Bayern hat im Auftrag der Staatsregierung zielgerichtete und deutliche Produktverbesserungen sowie Verfahrensvereinfachungen bei Krediten und Risikoentlastungen eingeführt, die über die Hausbanken ausgereicht werden:

  • Der Corona-Schutzschirmkredit steht für die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln zur Verfügung. Mit einer obligatorischen Haftungsfreistellung von 90 % wird er für kleine und größere Mittelständler sowie Freiberufler ausgereicht, die in Folge der Corona-Krise in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Der Kredit ermöglicht eine äußerst zinsgünstige Finanzierung von bis zu 100 % des Vorhabens mit flexiblen Laufzeiten bis 6 Jahre und Tilgungsfreijahren.
  • Der Universalkredit steht zur Finanzierung von Investitionen, Warenlagern und Betriebsmitteln sowie für langfristige Konsolidierungen und Umschuldungen zur Verfügung. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde der Haftungsfreistellungssatz von 60 % auf 80 % angehoben.
  • Der Akutkredit kommt vorwiegend mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für Konsolidierungen und Umschuldungen zugute. Infolge der Corona-Pandemie wird unabhängig von der Höhe des beantragten Akutkredits auf die Erstellung eines Konsolidierungskonzeptes verzichtet, sofern die Hausbank bestätigt, dass akute Liquiditätsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Auswirkungen vorliegen und sie die Konsolidierungsmaßnahmen mitträgt.
  • Der LfA-Schnellkredit mit einer Haftungsfreistellung von 100 % für Kleinunternehmer bis 10 Mitarbeiter wird ab der kommenden Woche zur Verfügung stehen. Unternehmen bis 5 Mitarbeiter können dabei Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, bis 10 Mitarbeiter sind bis zu 100.000 Euro (jeweils abzüglich der Soforthilfe Corona) möglich. Es wird mit hohen Antragszahlen gerechnet. Die Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich.

Genauere Infos zu den einzelnen Programmen erhalten Sie auf der Homepage der LfA Förderbank Bayern, bei der Hotline der LfA unter Tel.: 089 / 2124-1000 und bei Ihrer Hausbank.

"Unternehmen für Unternehmen"

Personalvermittlung über die JOB-Hotline der Agentur für Arbeit
Aufgrund der „Corona-Krise“ haben Unternehmen in den systemrelevanten Bereichen des Einzelhandels, der Logistik/Spedition, der Landwirtschaft und des Gesundheitswesens zusätzlichen Arbeitskräftebedarf.

Ab sofort bietet ihnen der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Bamberg- Coburg die Möglichkeit, ihre Stellenangebote für Tätigkeiten in diesen Bereichen über die extra eingerichtete JOB-Hotline unter Telefon 0951/9128-555 oder per E-Mail: Bamberg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de zu melden. Dafür können Sie dieses Formular nutzen.

Die Liste mit des zusätzlichen Arbeitskräftebedarfs bei Arbeitgebern der systemrelevanten Bereiche ist nun auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg eingestellt.

Dies ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg sowie der Agentur für Arbeit.

Weitere Initiativen Bamberger Unternehmen (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

www.bamberghelfen.de
Die Bamberger Horando GmbH bietet eine Plattform für regionale Geschäfte an, über die Kund*innen Gutscheine kaufen können. Die Händler können durch die verkauften Gutscheine Umsätze generieren. Kund*innen können Gutscheine einlösen, sobald alles wieder geöffnet hat. "Bamberg Helfen" ist eine Non-Profit-Initiative der Horando Deutschland GmbH.

www.liefert.jetzt
Die Bamberger Online-Marketing Agentur jacor digital hat eine Web-Plattform entwickelt, die Konsumenten und Lieferanten von Waren und Dienstleistungen zusammenbringt. Die Plattform soll es erleichtern, so viele Güter wie möglich lokal zu bestellen. Die Kosten für Hosting und Domain, sowie die komplette Arbeitszeit werden momentan von jacor digital übernommen.

https://gemeinsambamberg.de/
Das Bamberger Softwareunternehmen Lion5 bietet eine Online-Plattform für regionale Unternehmen an. Diese können sich hier registrieren, damit Kund*innen Gutscheine kaufen können und so ihre Lieblingsgeschäfte unterstützen. Lion5 hat durch diesen Gutscheinservice keinerlei Einnahmen und bietet diesen kostenfrei an. Hashtags #stopcrisis

www.emergency-kit.bytabo.de
Das Digitalunternehmen bytabo® aus Bamberg hat ein kostenloses Emergency-Kit für Unternehmen zusammengestellt. Darin enthalten sind u.a. Tipps, mit welchen Tools das Arbeiten von Zuhause gelingt oder Ideen, wie Teamarbeit auch räumlich getrennt weiterhin gut funktionieren kann.

Die Bamberger Unternehmensberatung atrain GmbH, die Unternehmen in der Führungskräfteentwicklung unterstützt, stellt nun ihre Leistungen kostenlos für lokale Unternehmen zur Verfügung. Den Auftakt bildet ein Webinar zu „Führen in der Krise“, das am 7. April um 16:00 und 16. April um 18:00 jeweils für 90 Min. angeboten wird. Interessierte können sich an leading-through-crisis@atrain.com wenden und den Wunschtermin angeben.

www.lokalengel.de
Stadtmarketing Bamberg hat gemeinsam mit den Landkreis Bamberg, der Stadt Bamberg, der Werbeagentur KYL und das WOBLA eine Online-Plattform erstellt, bei der Gastronomiebetriebe ihr Abhol- und Lieferangebot während des Teil-Lockdowns kostenlos eingeben können und so dabei helfen diese schwierige Zeit zu überstehen.

https://www.akademie-franken.de/Webinar-Fuehrungskraefte-Fachkraefte-Auszubildende
Die Unternehmerakademie Franken bietet Online-Termine an, zu denen ein kostenloses Unternehmer-Coaching durchgeführt wird. An jedem Coaching können maximal vier Personen teilnehmen.

info@stadtmarketing-bamberg.de
Viele Selbständige, Freiberufler und Unternehmer erleben starke berufliche, teilweise sogar existenzbedrohliche Einschnitte. Doch viele Geschäftsleute, Selbständige und Freiberufler wollen dagegenhalten - mit neuen Ideen, Initiativen und Angeboten. Das Stadtmarketing Bamberg kommuniziert diese Ideen, Leistungen und Angebote über seine Netzwerke. Informationen zu Initiativen können per Mail an das Stadtmarketing Bamberg geschickt werden.

Allgemeine Informationen

Finanzielle Unterstützung, Hilfen und Kreditprogramme:

Andere Infos:

Online-Seminare:

  • Das Bayerische Wirtschaftsministerium bietet kostenlose Online-Veranstaltungen und Online-Coachings für Einzelhändler an, die über die Handelsspezialisten ibi research an der Uni Regensburg und über die CIMA laufen. Weitere Infos unter www.soforthilfe-handel.bayern
  • Online-Seminare des Kompetenzzentrum Handels für Einzelhändler zu verschiedenen Themenschwerpunkte
  • Seminarreihe zum digitalen Arbeiten in Zeiten von Corona vom Zentrum Digitalisierung. Bayern
  • Zusatzangebot der Rid-Stiftung zu Themen wie Liquiditätsplanung oder Marketingideen zum Neustart

Umfrage: Stimmungsbild in der Corona-Krise

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