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Corona-Virus: Regelungen und Hilfen für Bamberger Unternehmen

Allgemeine Regelungen

Regelungen im April

Ab dem 12. April gibt es in Bamberg wieder "click & meet":

Da in Bamberg die 7-Tage-Inzidenz den dritten Tag in Folge unter 100 liegt, können ab Montag, den 12. April neben den bereits bisher geöffneten Geschäften des täglichen Bedarfs die sonstigen Geschäfte des Einzelhandels mit Terminshopping („Click & Meet“) und einem Kunden pro 40m² Verkaufsfläche öffnen.

Nachdem die 12. Bayerische Infektionsschutzverordnung inzwischen aktualisiert wurde, gelten nun auch Buchhandlungen, Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien und Schuhgeschäfte als „sonstige Geschäfte des Einzelhandels“ und können ab heute, 12. April, in der Stadt Bamberg nur mit "click & meet" öffnen!

Ausgenommen und damit inzidenzunabhängig regulär geöffnet sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel.

Weitere Öffnungsschritte und bayernweite Regelungen:

Das Bayerische Kabinett hat am 7. April folgende Regelungen beschlossen und die angedachten Öffnungen um zwei Wochen verschoben:

  • Die für den 12. April möglichen Öffnungsschritte (Außengastronomie, Sport und Kultur) werden bis zum 26. April ausgesetzt.
  • Die Modellregionen, die vergleichbar dem Modell Tübingen Personen mit negativem Test weitergehende Freiheiten gewähren, werden nicht am 12. April starten. Der Auswahlprozess wurde verschoben.
  • Die Notbremse (weitere Anordnugen, sobald der Inzidenz in Landkreisen oder kreisfreien Städten gegebüber den Landesdurchschnitt deutlich erhöht ist) wird weiterhin konzequenz durchgeführt.
  • Die Schulen werden wie bisher weiter öffnen: Bei einer Inzidenz von unter 100 findet für alle Wechselunterricht statt.
  • Ab den 12. April gelten folgende Regelungen im Einzelhandel (außer Lebensmittel, Drogerien, Apotheken usw.) unter Geltung der allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte bei…
    • Inzidenz unter 50: Einzelhandel darf öffnen (wie bisher)
    • Inzidenz 50-100: nur Terminshoppingangebote ("Click & Meet" mit vorheriger Terminvereinbarung)
    • Inzidenz 100-200: nur Terminshoppingangebote ("Click & Meet" mit vorheriger Terminvereinbarung UND Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Tests, max. 48h alt bei PCR-Test, max. 24h alt bei Schnelltest)
    • Inzidenz über 200: Nur Abholung vorbestellter Waren (Click & Collect), auch ohne Tests (wie bisher).

12. Bayerische Infektionsschutzverordnung

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 7. April 2021

FAQ Corona-Krise und Wirtschaft (ehem. Positivliste) 12.04.2021 (Hier wird erklärt, welche Branchen öffnen dürfen und welche nicht)

Grundsätzlich gilt - solange die inzidenzabhängigen Öffnungsschritte nicht durchgeführt werden können:

  • Click & Collect-Abholservices sind auch für den geschlossenen Einzelhandel möglich. Voraussetzung ist die strikte Warung von Schutz- und Hygienekonzepten, vor allem gestaffelte Zeitfenster (also Terminvereinbarung für die Abholung) und die Verwendung von FFP2-Masken von den Kund*innen und dem Verkaufspersonal (FFP2-Masken sind ab dem 18. Januar verpflichtend).
  • Öffnen dürfen der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel. Wochenmärkte sind nur zum Verkauf von Lebensmitteln zulässig.  Die danach ausnahmsweise geöffneten Geschäfte dürfen über ihr übliches Sortiment hinaus keine sonstigen Waren verkaufen.
    Der Großhandel bleibt geöffnet (Dienstleistungen gegenüber gewerblichen Kunden erlaubt).
  • Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Blumenläden, Baumärkte und Buchhandlungn werden künftig wieder wie der sonstige Einzelhandel bewertet. Für diese zählt auch die inzidenzabhängigen Öffnungsschritte.
  • Neben dem Friseurgewerbe dürfen landesweit auch weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe öffnen, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind (Friseure, Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege). Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt (Gesichtspflege).
  • Nur in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, wird in Musikschulen Einzelunterricht wieder ermöglicht. Dabei ist der Mindestabstand zu wahren und von Schülern und Personal Maske zu tragen, wenn das Instrument dies zulässt.
  • Fahrschulen dürfen bereits seit dem 22. Februar wieder öffnen. Auch gilt eine FFP2-Masekenpflicht.
  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause auch bei den Betrieb von Kantinen. Kein Verzehr vor Ort.
  • Beherbergungsbetriebe dürfen nur noch geschäftliche Reisende aufnehmen. Touristische Übernachtungsangebote sind untersagt.
  • Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, sind untersagt. Das schließt neben Massagepraxen, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und ähnlichen Betrieben mit ein. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien oder Podologie bleiben weiter möglich.
  • Messen, Kongresse und Tagungen dürfen nicht stattfinden.
  • Freizeiteinrichtungen und -institutionen müssen geschlossen werden: Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Prostitutionsstätten, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen, Zoos und ähnliche Einrichtungen
  • Freizeit- und Amateursport in Innenräumen ist ab dem 13. November nicht mehr erlaubt - auch kein Individualsport. Ausnahmen sind der Schul- und Profisport. Grund war ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes zur Gleichbehandlung und der entsprechenden Reaktion der Bayer. Staatsregierung.
  • Veranstaltungen aller Art werden untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz)

Es gelten außerdem die in Bamberg erlassenen Allgemeinverfügung zur Maskenplicht und Alkoholkonsumverbot auf stark frequentierten Plätzen.

Hilfen für Bamberger Unternehmen

Eine aktuelle Gesamtübersicht der finanziellen Zuschussprogramme von Bund und Ländern kann bei der IHK München und Oberbayern heruntergeladen werden (rechte Spalte unter "Downloads zu den finanziellen Unterstützungen")

November- und Dezemberhilfe

Die Beantragung der Novemberhilfe als Zuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes im November 2019 ist bis enschließlich 30.04.2021 möglich.
Die Dezemberhilfe kann bis einschließlich 30.04.2021 gestellt.
Soloselbstständige
, die noch keine Überbrückungshilfe beantragt haben, können mit einem Direktantrag bis zu 5.000€ im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) beantragen. Alle anderen Unternehmen müssen den Antrag mit einem so genannten "prüfenden Dritten" vornehmen, also z.B. einem Steuerberater.

Für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche vom Lockdown will der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen verbessern. Das betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, die Soloselbständigen und der Gastronomie. Außerdem will der Bund den KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten öffnen und anpassen.

Eckdaten zur November- & Dezemberhilfe

  • Zielgruppe sind Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitende, denen aufgrund staatlicher Anordnungen der Geschäftsbetrieb untersagt wurde / ist. Für größere Unternehmen gelten abweichende Prozentanteile vom Vorjahresumsatz.
    Für Bamberg besonders wichtig ist folgende Nachbesserung vom 26.11.: Bäckerei-Cafés,  Metzger mit angeschlossenem Imbissbetrieb und andere Mischbetriebe mit gastronomischem Angebot werden bei der Antragstellung den reinen Gastronomiebetrieben jetzt gleichgestellt. 
  • Wichtig für Brauereigaststätten: Der mit dem Verkauf von Fassbier erzielte Umsatz im Jahr 2019 wird künftig der indirekten Betroffenheit zugerechnet. Es sollte daher nun wesentlich leichter sein, die benötigte 80 Prozent-Schwelle für die Antragsberechtigung zu erreichen.
  • Höhe: Erstattung bis zu 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes des Vorjahresmonats (November 2019). Bei Neugründungen nach November 2019 liegen die Umsätze von Oktober 2020 den Berechnungen zu Grunde.
  • Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe werden vom Erstattungsbetrag abgezogen. Mögliche spätere Leistungen aus der Überbrückungshilfe für den Zeitraum werden angerechnet.
  • Auszahlung soll nach vereinfachtem Antrag über die Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) erfolgen.

Seit Ende Februar können Änderungsanträge (nachträgliche Erhöhung des Förderbetrags wegen wegen Änderung des EU-Beihilferechts) gestellt und Kontoverbindungen korrigiert werden. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. Eine Korrektur der Kontoverbindung ist bis zum 31. Juli 2021 möglich. Ein Änderungsantrag kann nur gestellt werden, wenn zuvor ein Erstantrag bereits bewilligt bzw. teilbewilligt wurde. 

Weitere Informationen auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums

"Überbrückungshilfe"

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020, Anträge können ab sofort bis zum 31.03.2021 gestellt werden.

Unter folgendem Link gelangen Sie zum digitalen, zweistufigen Antragsverfahren: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen und vereidigte Buchprüfer*innen berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Die Steuerberater-Kammern München und Nürnberg helfen Ihnen gerne einen Steuerberater mit freien Kapazitäten in Ihrer Nähe zu finden. Bei entsprechender Antragsberechtigung, werden die Kosten für die Antragsstellung anteilig durch die Überbrückungshilfe erstattet.

Die Überbrückungshilfe ist inzwischen nicht nur für für kleine und mittelständische Unternehmen, sondern für Unternehmen aller Größen, die durch die Coronapandemie Umsatzeinbrüche erlitten haben. 

Zur Antragstellung berechtigt sind Antragsteller, die entweder

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben oder
  • im Dezember 2020 gemäß der Lockdown-Verordnungen direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffen sind und einen Umsatzrückgang von mind. 30 % aufweisen.

Es handelt sich um ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten. Die Förderung betrifft die Monate September bis Dezember 2020. In diesem Zeitraum gewährt die Überbrückungshilfe einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von:

  • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Überbrückungshilfe III

Der Förderzeitraum umfasst November 2020 bis Juni 2021. Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen, daher sind Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt.

Die Antragsstellung ist ab sofort unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de möglich.

Die ersten wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahresmonat können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.
  • Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
  • Soloselbstständige sollen eine einmalige „Neustarthilfe“ als Betriebskostenpauschale in Höhe
    vom max. 7.500 Euro (bisher 5.000 Euro) unter verbesserten Anspruchsvoraussetzungen erhalten.
  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen:

    • Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt;
    • Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

Weitere Informationen unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird einmalig ausgezahlt.

Die soloselbständige Person darf die als Vorschuss gewährte Neustarthilfe in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen hat. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist die Neustarthilfe (anteilig) bis zum 30. Juni 2022 zurückzuzahlen.


Weitere Informationen finden Sie hier:

Ein Vorab-Check auf die Möglichkeiten einer Bewilligung ist bei der IHK möglich.

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfe ergänzt die bestehenden Corona-Hilfsprogramme des Bundes und der Länder und soll diejenigen Unternehmen und Selbstständigen unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind aber grundsätzlich förderwürdige Fixkosten aufweisen und deren wirtschaftliche Not eindeutig durch die Corona-Pandemie bedingt wurde.

Antragsberechtigt sind Unternehmen (inklusive gemeinnütziger Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine) und Selbständige, die Corona-bedingt eine erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Öffentliche Unternehmen sind nicht antragsberechtigt. Die Härtefallhilfe ist subsidiär zu den bestehenden Hilfsangeboten von Bund, Ländern und Kommunen. Sie kann nur dann gewährt werden, wenn andere Hilfsangebote nicht greifen.

Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der Überbrückungshilfe III (Erstattung von Fixkosten). Die Antragstellung erfolgt wie bei der Überbrückungshilfe durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, vereidigter Buchprüfer). Anträge können derzeit noch nicht gestellt werden.

Eine Antragsstellung ist aktuell noch nicht möglich. Alle Informationen zu den Hilfen unter: https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe/haertefallhilfe

Bamberger Rettungsschirm ausgeschöpft

Hilfe für Bamberger Unternehmer und Angehörige Freier Berufe:

Im Rahmen des " Bamberger Rettungsschirm" wurden zinslose Darlehen bis zu 20.000€ an kleinere Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige, gewährt. Das verfügbare Gesamtvolumen belief sich auf 1,5 Mio. Euro. Der Bamberger Rettungsschirm ist ausgeschöpft. Von 144 eingegangenen Anträgen konnten 119 bewilligt werden.

Im Bamberger Rettungsschirm des Landkreises Bamberg stehen noch Mittel zur Verfügung. Unternehmen aus dem Landkreis können sich weiterhin an die Wirtschaftsförderung des Landkreises wenden.

Kontakt

Wirtschaftsförderung
Landkreis Bamberg
Ludwigstraße 23
96052 Bamberg

Telefon: 0951 85-207
Fax: 0951 85-8207
E-Mail: Kontaktformular

BayernFonds für mittlere Unternehmen

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Gesetz über einen „Bayern Fonds“ erlassen und eine „Bayerische Finanzagentur“ für dessen Verwaltung gegründet, um besonders den bayerischen Mittelstand und Start-ups bei der Überwindung der Covid-19-Pandemie zu unterstützen.

Der Fonds richtet sich an Unternehmen, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische und wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, die kritischen Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte.

Antragsberichtigte Unternehmen:

  • Sitz und Tätigkeitsschwerpunkt in Bayern
  • Mehr als 10 Mio. Euro Bilanzsumme
  • Mehr als 10 Mio. Euro Umsatzerlöse
  • Mindestens 50 Arbeitnehmende
  • Sie dürfen nicht zum 31.12.2019 unter die EU-Definition eines „Unternehmens in Schwierigkeiten“ fallen
  • Andere Finanzierungsmöglichkeiten sind ausgeschlossen

Antragsberechtigte Start-ups:

  • Wenn das Start-up seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit einem Unternehmenswert von mindestens 5 Millionen Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet wurde.

Stabilisierungsleistungen des BayernFonds:

  • Übernahme von befristete Garantien bis zu 26 Mio. Euro
  • Rekapitalisierungsmaßnahmen bis zu 20 Mio. Euro

Antrag:
Der Antrag muss schriftlich mit einem Antragsformular beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eingereicht werden. Die Entscheidung fällen das Bayerische Wirtschafts-, das Bayerische Finanzministerium sowie die Kontrollkommission. Das Antragsformular finden Sie hier: www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Weitere Infos unter: Finanzagentur Bayern oder www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Für die Förderung kommen kleine und mittlere Unternehmen (weniger als 250 Beschäftigte) infrage, die in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen oder in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, ausbilden.

Folgende Förderungen können beantragt werden:

  • Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus (2.000 € je Ausbildungsvertrag) oder Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträgen (3.000 € je Ausbildungsvertrag)
    Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.
  • Zuschuss zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit für Auszubildende (75 % der Brutto-Ausbildungsvergütung)
    Der Antrag ist rückwirkend für jeden Monat stellen. Der Dezember 2020 ist der letzte Monat, für den eine Förderung möglich ist.
  • Übernahmeprämie: Übernahme von Auszubildenden von Unternehmen, die infolge der Corona-Krise insolvent sind (3.000  €)
    Eine Förderung mit der Übernahmeprämie erfolgt frühestens ab Inkrafttreten der Förderrichtlinie. Die Förderung ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern finden Sie alle Informationen zur Förderung und die entsprechenden Antragsformulare. Checklisten mit allen Voraussetzungen der frei Förderprogramme.

Die Formulare senden Sie bitte an die örtlich zuständige Arbeitsagentur (Bamberg@arbeitsagentur.de).

Hilfen für Freiberufliche ohne Betriebsstätte und freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe

Freiberufler und soloselbständige Künstler können weiterhin das  Sozialschutz-Paket über die Jobcenter beantragen. Es umfasst die Leistungen der Grundsicherung sowie die komplette Erstattung der Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten) für mindestens 6 Monate. Es gelten dafür deutlich vereinfachte Regelungen im Vergleich zur regulären Grundsicherung, z.B. eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen.

Weitere Infos erhalten Sie hier:


Soloselbstständigenprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe

Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag: 1. Oktober 2020), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben. Eine Beantragung ist seit dem 18. Dezember bis zum

Als Finanzhilfen werden ein fiktiver Unternehmerlohn in Höhe des Umsatzrückgangs im Antragszeitraum, höchstens jedoch 1.180 Euro pro Antragsmonat, sowie ggf. der Ersatz der nachgewiesenen Kosten für die Mithilfe eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers, vereidigten Buchprüfers oder Rechtsanwalts im Rahmen der Antragstellung gewährt.

Weitere Informationen auf dem Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Die Antragsstellung ist über bayern innovativ möglich.


Besondere LfA-Kredite

Die LfA Förderbank Bayern hat im Auftrag der Staatsregierung zielgerichtete und deutliche Produktverbesserungen sowie Verfahrensvereinfachungen bei Krediten und Risikoentlastungen eingeführt, die über die Hausbanken ausgereicht werden:

  • Der Corona-Schutzschirmkredit steht für die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln zur Verfügung. Mit einer obligatorischen Haftungsfreistellung von 90 % wird er für kleine und größere Mittelständler sowie Freiberufler ausgereicht, die in Folge der Corona-Krise in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Der Kredit ermöglicht eine äußerst zinsgünstige Finanzierung von bis zu 100 % des Vorhabens mit flexiblen Laufzeiten bis 6 Jahre und Tilgungsfreijahren.
  • Der Universalkredit steht zur Finanzierung von Investitionen, Warenlagern und Betriebsmitteln sowie für langfristige Konsolidierungen und Umschuldungen zur Verfügung. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde der Haftungsfreistellungssatz von 60 % auf 80 % angehoben.
  • Der Akutkredit kommt vorwiegend mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für Konsolidierungen und Umschuldungen zugute. Infolge der Corona-Pandemie wird unabhängig von der Höhe des beantragten Akutkredits auf die Erstellung eines Konsolidierungskonzeptes verzichtet, sofern die Hausbank bestätigt, dass akute Liquiditätsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Auswirkungen vorliegen und sie die Konsolidierungsmaßnahmen mitträgt.
  • Der LfA-Schnellkredit mit einer Haftungsfreistellung von 100 % für Kleinunternehmer bis 10 Mitarbeiter wird ab der kommenden Woche zur Verfügung stehen. Unternehmen bis 5 Mitarbeiter können dabei Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, bis 10 Mitarbeiter sind bis zu 100.000 Euro (jeweils abzüglich der Soforthilfe Corona) möglich. Es wird mit hohen Antragszahlen gerechnet. Die Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich.

Genauere Infos zu den einzelnen Programmen erhalten Sie auf der Homepage der LfA Förderbank Bayern, bei der Hotline der LfA unter Tel.: 089 / 2124-1000 und bei Ihrer Hausbank.

"Unternehmen für Unternehmen"

Personalvermittlung über die JOB-Hotline der Agentur für Arbeit
Aufgrund der „Corona-Krise“ haben Unternehmen in den systemrelevanten Bereichen des Einzelhandels, der Logistik/Spedition, der Landwirtschaft und des Gesundheitswesens zusätzlichen Arbeitskräftebedarf.

Ab sofort bietet ihnen der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Bamberg- Coburg die Möglichkeit, ihre Stellenangebote für Tätigkeiten in diesen Bereichen über die extra eingerichtete JOB-Hotline unter Telefon 0951/9128-555 oder per E-Mail: Bamberg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de zu melden. Dafür können Sie dieses Formular nutzen.

Die Liste mit des zusätzlichen Arbeitskräftebedarfs bei Arbeitgebern der systemrelevanten Bereiche ist nun auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg eingestellt.

Dies ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg sowie der Agentur für Arbeit.

Weitere Initiativen Bamberger Unternehmen (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

www.bamberghelfen.de
Die Bamberger Horando GmbH bietet eine Plattform für regionale Geschäfte an, über die Kund*innen Gutscheine kaufen können. Die Händler können durch die verkauften Gutscheine Umsätze generieren. Kund*innen können Gutscheine einlösen, sobald alles wieder geöffnet hat. "Bamberg Helfen" ist eine Non-Profit-Initiative der Horando Deutschland GmbH.

www.liefert.jetzt
Die Bamberger Online-Marketing Agentur jacor digital hat eine Web-Plattform entwickelt, die Konsumenten und Lieferanten von Waren und Dienstleistungen zusammenbringt. Die Plattform soll es erleichtern, so viele Güter wie möglich lokal zu bestellen. Die Kosten für Hosting und Domain, sowie die komplette Arbeitszeit werden momentan von jacor digital übernommen.

https://gemeinsambamberg.de/
Das Bamberger Softwareunternehmen Lion5 bietet eine Online-Plattform für regionale Unternehmen an. Diese können sich hier registrieren, damit Kund*innen Gutscheine kaufen können und so ihre Lieblingsgeschäfte unterstützen. Lion5 hat durch diesen Gutscheinservice keinerlei Einnahmen und bietet diesen kostenfrei an. Hashtags #stopcrisis

www.emergency-kit.bytabo.de
Das Digitalunternehmen bytabo® aus Bamberg hat ein kostenloses Emergency-Kit für Unternehmen zusammengestellt. Darin enthalten sind u.a. Tipps, mit welchen Tools das Arbeiten von Zuhause gelingt oder Ideen, wie Teamarbeit auch räumlich getrennt weiterhin gut funktionieren kann.

Die Bamberger Unternehmensberatung atrain GmbH, die Unternehmen in der Führungskräfteentwicklung unterstützt, stellt nun ihre Leistungen kostenlos für lokale Unternehmen zur Verfügung. Den Auftakt bildet ein Webinar zu „Führen in der Krise“, das am 7. April um 16:00 und 16. April um 18:00 jeweils für 90 Min. angeboten wird. Interessierte können sich an leading-through-crisis@atrain.com wenden und den Wunschtermin angeben.

www.lokalengel.de
Stadtmarketing Bamberg hat gemeinsam mit den Landkreis Bamberg, der Stadt Bamberg, der Werbeagentur KYL und das WOBLA eine Online-Plattform erstellt, bei der Gastronomiebetriebe ihr Abhol- und Lieferangebot während des Teil-Lockdowns kostenlos eingeben können und so dabei helfen diese schwierige Zeit zu überstehen.

https://www.akademie-franken.de/Webinar-Fuehrungskraefte-Fachkraefte-Auszubildende
Die Unternehmerakademie Franken bietet Online-Termine an, zu denen ein kostenloses Unternehmer-Coaching durchgeführt wird. An jedem Coaching können maximal vier Personen teilnehmen.

info@stadtmarketing-bamberg.de
Viele Selbständige, Freiberufler und Unternehmer erleben starke berufliche, teilweise sogar existenzbedrohliche Einschnitte. Doch viele Geschäftsleute, Selbständige und Freiberufler wollen dagegenhalten - mit neuen Ideen, Initiativen und Angeboten. Das Stadtmarketing Bamberg kommuniziert diese Ideen, Leistungen und Angebote über seine Netzwerke. Informationen zu Initiativen können per Mail an das Stadtmarketing Bamberg geschickt werden.

Allgemeine Informationen

Finanzielle Unterstützung, Hilfen und Kreditprogramme:

Andere Infos:

Online-Seminare:

Detailregeln für verschiedene Branchen

für Gastronomiebetriebe

Ab den 2. November müssen Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen bleiben. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen  und Getränke für den Verzehr zu Hause.

Ab den 10. Januar werden Betriebskantinen geschlossen, wo immer es die Arbeitsabläufe zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe mitnahmefähiger Speisen und Getränke.

für Beherbergungsbetriebe

Seit dem 02. November dürfen Beherbergungsbetriebe nur noch Geschäftsreisende aufnehmen. Übernachtungsangebot zu touristischen Zwecken sind untersagt.

für Handel und Dienstleistungen

Die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels ist ab den 16.12.2020 untersagt. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel und der Verkauf von Weihnachtsbäumen. Wochenmärkte sind nur zum Verkauf von Lebensmitteln zulässig. Der Großhandel bleibt geöffnet. Die danach ausnahmsweise geöffneten Geschäfte dürfen über ihr übliches Sortiment hinaus keine sonstigen Waren verkaufen.

NEU AB DEN 11. JANUAR: Click & Collect-Abholservices auch für den geschlossenen Einzelhandel. Voraussetzung ist die strikte Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten, vor allem gestaffelte Zeitfenster (also Terminvereinbarung für die Abholung) und die umfassende Verwendung von FFP2-Masken.



Umfrage: Stimmungsbild in der Corona-Krise

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