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Inhalt

Was ist der Verkehrsentwicklungsplan 2030?

Der Verkehrsentwicklungsplan (kurz: VEP) ist die wesentliche Grundlage für die strategische Verkehrsplanung in Bamberg bis zum Jahr 2030.

Der VEP berücksichtigt alle Verkehrsarten – Öffentlicher Personennahverkehr, Radverkehr, Fußverkehr und motorisierter Individualverkehr – sowohl einzeln als auch mit Blick auf das Miteinander („Integrierte Planung“). Dafür bündelt er bestehende Planungen und hinterfragt sie kritisch und im Licht neuer Erkenntnisse aus Prognosen, planerischen Aktivitäten und Diskussionen mit zahlreichen Akteuren sowie der Öffentlichkeit.

Der VEP benennt die wesentlichen Planungsgrundsätze in Form von Zielen, Strategien und Maßnahmen. Der Plan gibt zudem die Weichenstellung für übergreifende Themen.

Der VEP ist dabei kein starres Instrument, sondern flexibel, um neue Entwicklungen aufzunehmen und auf diese reagieren zu können. Der letzte Bamberger Verkehrsentwicklungsplan stammt aus dem Jahre 2001. Im Jahr 2015 wurde beschlossen, den VEP fortzuschreiben.

1. Phase

Schritt für Schritt zum VEP: So hat es der Bamberger Stadrat im Januar 2016 beschlossen. Durch die Einteilung des Planungsprozesses in mehrere Meilensteine wird ein strukturiertes Vorgehen ermöglicht. Die einzelnen Meilensteine bauen aufeinander auf und sind teilweise zeitlich wie inhaltlich auch eng miteinander verzahnt.

Für die laufende 1. Phase zur Aufstellung des neuen VEP - "Bestandsaufnahme und -analyse" - ist auch die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger als "Experten vor Ort" gefragt. Dazu findet auch die erste von drei Bürgerveranstaltungen statt:
DO, 16. Juni, 16:30 bis 19:30 Uhr
Ort: Graf-Stauffenberg-Realschule, Kloster-Langheim-Straße 11

Zum Auftakt der Bürgerinformation und Öffentlichkeitsbeteiligung bietet sich sowohl die Gelegenheit mehr über das Vorhaben zu erfahren als auch mit den Projektverantwortlichen über die konkreten Inhalte zu diskutieren. Dabei besteht auch die Möglichkeit, eigene Ideen, Anregungen und Bedürfnisse zum Thema Mobilität und Verkehr einzubringen. Nach Vorstellung der bisherigen Analysen der Gutachter ist an thematischen „Marktständen“ eine Diskussion zu unterschiedlichen Verkehrsthemen – Autoverkehr, Rad- und Fußverkehr, Bus & Bahn – vorgesehen. Die gesammelten Beiträge werden im Nachgang durch das Planungsbüro ausgewertet, dokumentiert und im Rahmen der Bestandsanalysen bearbeitet.

Ausblick

Weitere Veranstaltungen, etwa zur Leitbildentwicklung und zur Maßnahmenkonzeption, sind im Laufe des Prozesses geplant. Über die Stadt-Homepage wird die Vorgehensweise dokumentiert. Gleichermaßen ist beabsichtigt, dass eigenes Wissen und eigene Erfahrungen auch online eingebracht werden können.

Projektbegleitung

Folgende Projektstruktur dient zur Gewährleistung eines transparenten Entscheidungsprozesses und um sicherzustellen, dass alle Planungsschritte hinsichtlich ihrer Machbarkeit, Verträglichkeit zu anderen Fachplanungen sowie Übereinstimmung mit den Interessen gesellschaftlicher Gruppen in Einklang stehen:

  • Lenkungsgruppe (Vertreter aus Stadtrat und Verwaltung)
  • Stadtplanungsamt/Verkehrsplanung
  • Planersocietät - Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation